Die SPD-Gemeinderatsfraktion Heinersreuth:
Bei uns werden Sie auch in Zukunft hier informiert!


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
Natürlich findet auch während einer Hitzeperiode eine Gemeinderatssitzung statt. So zuletzt am 31.Juli 2018.
Doch bevor wir davon berichten, eine kurze Anmerkung zum Aufreger der Woche, die Sprechstunde der CSU-Bundestagsabgeordneten, Frau Dr. Launert. Für uns bleibt es dabei, Sprechstunden von Abgeordneten haben im Rathaus nichts verloren. Wer das der CSU-Vertreterin gestattet, muss zwangsläufig auch die Vertreter/innen anderer Parteien das erlauben. Also ist eine Sprechstunde eines AfD-Repräsentanten auch möglich und das wollen wir auf gar keinen Fall.

Zunächst aus dem Tagesordnungspunkt „Bekanntgaben“
Was die Sanierung der Heinersreuther Sporthalle angeht, gibt es die erhofften Fördermittel aus dem Programm KIP-S leider nicht. Der Fördertopf ist leer. Ob es eine Förderung durch Finanzausgleichsmittel gibt, ist unsicher.
Es klingt noch in unseren Ohren, das Lied der CSU-Kollegen/innen. „Man muss nur die Fördertöpfe anzapfen.” Selbst in einem Land, in dem angeblich Milch und Honig fließt, sind diese Töpfe nicht unerschöpflich.
Vom 1.1.2018 bis 23.7.2018 hat sich die Einwohnerzahl von 3.731 auf 3.752 erhöht.
Die Heinersreuther Feuerwehr stellte ihre Wünsche, Fahrzeugbeschaffung und Umbau eines vorhandenen Fahrzeuges in einer Ausschusssitzung vor.
Nach der Bedarfsanalyse geht die Gemeindeverwaltung davon aus, dass der Bedarf an Plätzen in den Kitas gedeckt werden kann.
Noch nicht geklärt ist die genaue Planung einer 4-Bahnen-Kegelbahn und dessen Finanzierung. Nach der Sommerpause soll endgültige Klärung erfolgen.
Dem Antrag der Fa. Holzbau Hübner zu einer Verbesserung der Zufahrt zum Firmengrundstück wurde zu gestimmt.
Der Antrag von Herrn Björn Sonntag, Installation einer Ampelanlage an der Kreuzung Bayreuther Straße / Dr.-Hans-Friedel-Straße, wird zurückgestellt bis über eine Gesamtkonzeption, Einmündungen von Nebenstraßen in die Bundesstraße, entschieden wird.

Aus der Bürgerversammlung standen zwei Empfehlungen zur Abstimmung.
In der Waldhüttenstraße wird ein Verkehrsspiegel erstellt.
Ein solcher wird momentan an der Einmündung Cottenbacher Straße in die Bundesstraße nicht installiert. Auch hier soll die Gesamtkonzeption abgewartet werden.
Bei den Bauanträgen wurde einer Nutzungsänderung in Unterwaiz, Waizer Berg 14, zugestimmt.
Die Fa. UCE (bei der Tankstelle) beabsichtigt eine Aufstockung des Betriebsgebäudes. Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt.
Eine Freistellung gab es im Baugebiet Straßäcker, Eschenweg 2, beim Bau eines Einfamilienhauses mit Carport.
Schon vor 25 Jahren erschien unter Federführung des damaligen Bürgermeisters Arnold Gebelein (SPD) unser Heimatbuch. Auch wir sind der Meinung, dass dieses Werk fortgeschrieben wird. Alle die damit zusammenhängenden Maßnahmen, einschließlich einer Historikerin auf 450-Euro-Basis, finden unsere Zustimmung. Wir bitten schon jetzt alle Bürgerinnen und Bürger, alte Bilder, Dokumente und ähnliches der Gemeinde leihweise zur Verfügung zu stellen.
Wir bedanken uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich bei den Wahlen (Landtag und Bezirkstag) am 14. Oktober als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer zur Verfügung stellen. Dieses Amt ist eine wichtige Säule in unserem demokratischen Staatswesen. Natürlich sollen sie 40 Euro Erfrischungsgeld erhalten.

Starkregenereignisse können schwere Schäden verursachen. Schon in der zurückliegenden Amtsperiode kümmerte sich die Gemeinde um dieses Problem. In enger Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt wurde eine Studie in Auftrag gegeben. Aus finanziellen Gründen konnte nur wenig um gesetzt werden. Nun gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Deswegen soll gemeinsam mit dem Abwasserzweckverband Rotmaintal und der Gemeinde Neudrossenfeld eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben werden. Die geschätzten Kosten belaufen sich für unsere Gemeinde auf ca. 9.000. -- Euro.
Die Gemeindeverwaltung möchte die Treppe am Denkmal Wolfengasse für rund 2.700.-- Euro durch eine Firma renovieren lassen. Einen Handlauf soll der Bauhof anbringen. Wir stellten erneut fest, dass es sich bei dem Kriegerdenkmal an der Wolfengasse um ein Denkmal aus der Denkmalschutzliste handelt und deshalb vorher mit der entsprechenden Behörde Kontakt aufgenommen werden muss. Einen Handlauf halten wir für nicht erforderlich und auch nicht passend zu diesem historischen Denkmal.
Die Technik in der Datenverarbeitung schreitet immer schneller fort. Um all die Änderungen, die ständig anfallen, in Griff zu bekommen ist es notwendig, den Gemeindeserver auszugliedern. Welche Firma künftig die Aufgaben für die Gemeinde übernimmt, ist noch nicht entschieden.

Nun soll er also doch noch kommen: der Mainauenhof von der Landesgartenausstellung von 2016. Welchen Platz er im Dorfpark finden soll, ist noch offen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig Kauf, Abbau, Reparaturen, Aufbau des Hauptgebäudes zum Preis von insgesamt 35.000. -- Euro. Eine Förderung durch die Regierung von Oberfranken ist möglich.
Der Anbau an der Kita in Altenplos geht voran. Wir hoffen auf eine zeitnahe Fertigstellung.
Eine grundsätzliche Anmerkung sei erlaubt. Wir begrüßen, wenn der Bundestag beschließt, dass alle Kinder, im entsprechenden Alter, Anspruch auf einen Krippenplatz haben. Man sollte aber auch bedenken, dass die Gemeinden dafür nicht nur Geld brauchen, sondern auch Zeit für entsprechende Planungen, die über die reine Bauplanung hinaus gehen.

So viel für heute.
Wir wünschen Ihnen noch einen wunderschönen Sommer mit angenehmen Temperaturen.
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