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Sehr sachlich und überzeugend sprach Bundesarbeitsminister Olaf Scholz in der voll besetzten Turnhalle Heinersreuth über aktuelle und brennende Themen der Bundespolitik. Kernaussagen von Olaf Scholz: Von vielen unserer Nachbarländer werden wir um unser stabiles Renten- und Sozialsystem beneidet. Wir müssen die unmoralisch hohen Managergehälter begrenzen; ebenso wie wir uns für gerechte Einkommen auch weiterhin einsetzen werden; Mindestlöhne in immer mehr Bereichen werden kommen. Ausbildung ist das Schlagwort für unsere Zukunft. Um Sozialabbau zu verhindern, müssen wir alles unternehmen, damit Schwarz-Gelb die Möglichkeit dazu nicht erhält. |

Falls die "schwarzen" Damen meinten, die SPD hätte auf eine Kandidatur verzichten sollen, ist dazu folgendes zu sagen: Es ist zwar kein Gesetz, aber gute Gepflogenheit, dass die stärkste Fraktion, das ist in Heinersreuth seit Jahren die SPD-Fraktion, den Stellvertreter / die Stellvertreterin stellt. Uns ist keine kommunale Gebietskörperschaft bekannt, in der die CSU zugunsten der SPD auf eine Kandidatur verzichtete hätte. Für eine Kommune ist es von Vorteil, wenn der/die Stellvertreter/in mit dem 1. Bürgermeister vertrauensvoll zusammenarbeitet, anstatt ständig gegen ihn.
Aber auch wir lernen aus dem Artikel folgendes: Den „schwarzen“ Damen wäre ein „schwarzer“ Mann als Stellvertreter des 1. Bürgermeisters dann doch lieber als eine „rote“ Frau.
Inzwischen senkte die CSU-Staatsregierung die Zuschüsse von 60 % auf 50 % und die Beleuchtung zahlt die Gemeinde alleine.
Zur Mehrzweckhalle Altenplos ist zu bemerken, dass von Beginn an alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte ganz selbstverständlich für eine neue Halle votierten, als feststand, die alte muss abgerissen werden.
Die Geschichte der neuen Tragkraftspritze ist schnell erzählt. Jedes Jahr lädt der
1. Bürgermeister und der Kämmerer die Kommandanten und ihre Stellvertreter zu einem Haushaltsgespräch ein. Bei dieser Gelegenheit beklagte ein Vertreter der Unterwaizer Wehr den Ausfall der Tragkraftspritze bei einer Übung. Auf Nachfrage teilte er mit, eine Reparatur sei nicht mehr sinnvoll. Der 1. Bürgermeister sicherte spontan zu, sich umgehend im Gemeinderat für eine Ersatzbeschaffung einzusetzen. Die Tragkraftspritze ist längst bezahlt und ausgeliefert. Die Weihe findet am 28. Juni 2009 statt.
Es ist richtig, auch wenn die Schulden wachsen, dass eine Gemeinde in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kräftig investiert.
Richtig ist, dass der CSU-Fraktionsvorsitzende als Mitinhaber eines Ingenieurbüros viele gemeindliche Aufträge bekommt. Vielleicht bringt er da etwas durcheinander.
Wir als SPD-Fraktion sind aber deswegen nicht untätig.
Zu den einzelnen Maßnahmen ist folgendes anzumerken:
Sofort nach Abschluss der Dorferneuerungsmaßnahme Unterkonnersreuth im Jahr
2003 setze sich die Verwaltung mit dem 1. Bürgermeister an der Spitze mit der Direktion für Ländliche Entwicklung (jetzt Amt für Ländliche Entwicklung) in Bamberg wegen der Dorferneuerung in Unterwaiz in Verbindung. Im Auftrag der Gemeinde erstellte Herr Landschaftsarchitekt Sack einen Plan. Die jahrelange Verzögerung ist der CSU-Staatsregierung zu "verdanken", die kein Geld zur Verfügung stellte. Trotzdem hielt die Gemeinde die Kontakte zum Amt aufrecht. Ende 2007, ein ¾ Jahr vor der Landtagswahl, durfte die örtliche CSU-Landtagsabgeordnete mitteilen, dass jetzt die Staatsregierung Mittel zur Verfügung stellt.
Da es eine lange Warteliste gab, kam Unterwaiz nur deswegen zum Zug, weil die Gemeinde Heinersreuth rechtzeitig eine Planung erstellen ließ.
Aktivitäten der CSU-Fraktion??? --- Fehlanzeige!!!
Der Straßenbau in Cottenbach erfolgt überwiegend durch den Landkreis. Gemäß einem uralten Plan beteiligt sich die Gemeinde Heinersreuth mit Gehsteigbau, Verlegung von Wasser- und Kanalleitungen.
Aktivitäten der CSU-Fraktion??? ---- Fehlanzeige!!!
Die Grundstücksverhandlungen "Alte Schule" führte der 1. Bürgermeister. Mit dem Erlös aus dem Verkauf dieses Geländes konnte das Grundstück für die neue Halle in Dürrwiesen gekauft werden.
Bei der Sondersitzung am 19. Juli 2007, als zu entscheiden war, ob der SCA oder die Gemeinde baut, war die damalige CSU-Fraktion gespalten. Einige votierten lautstark und vehement für den Kauf und Umbau der ALDI-Halle. Erst nach einer Sitzungsunterbrechung schwenkte dann die gesamte CSU-Fraktion auf die Linie der Kollegen von SPD und FWG ein.
Die dann gemeinsam getragenen Beschlüsse lauteten:
Die Gemeinde baut, nicht der Verein. ....... Es entsteht ein Neubau in Dürrwiesen.
Es folgten langwierige Verhandlungen und viele Gespräch mit einem Anwaltsbüro, einem Architekturbüro, einem möglichen Privatinvestor und dem Finanzamt, die der 1. Bürgermeister und die leitenden Herren der Verwaltung führten. Ergebnis: Gründung der "Mehrzweckhalle Altenplos GmbH"!
Mittlerweile ist die GmbH im Handelsregister eingetragen, das Grundkapital eingezahlt, das Grundstück bezahlt, der Bauantrag gestellt und genehmigt, Vereine und Bürgerinnen und Bürger gehört und eingebunden, neben dem Architekturbüro ein örtlicher Bauleiter bestellt.
Das entscheidende Gremium der GmbH, der Verwaltungsrat, hat inzwischen wichtige Beschlüsse gefasst, z.B.
- Vergrößerung der Geräteräume,
- geänderte Anordnung verschiedener Räume,
- Festlegung der in der Halle möglichen Sportarten,
- Drehung des Baukörpers zur besseren Nutzung der Sonneneinstrahlung für die Photovoltaikanlage.
Der GR setzte im Haushalt 100.000 Euro Zuschuss für die GmbH ein. Den nötigen Kredit von ca. 1 Million Euro nimmt die GmbH selbst auf.
Aktivitäten der CSU-Fraktion wurden nicht festgestellt.
Aktivitäten der CSU-Fraktion??? ---- Null
Der gemeindliche Haushalt mit einem Rekordvolumen von insgesamt 7,27 Millionen Euro trägt dem Rechnung.
Wie üblich erstellte die Verwaltung mit dem 1. Bürgermeister rechtzeitig einen Entwurf, der ständig aktualisiert und Diskussionsgrundlage der Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses sowie der Fraktionssitzungen wurde.
Die CSU stellte einen einzigen Änderungsantrag. Die 34.000 Euro, die 2008 für die Asphaltierung des Radweges eingesetzt waren und die nicht verbraucht wurden, auch 2009 wieder anzusetzen. Es wurde so verfahren.
Diese 4,68 % des Haushaltes (34.000 Euro von 7.271.450 Euro) gehen auf die CSU zurück, die "restlichen" 95,32 % folglich nicht.
Treibende Kraft ???
Die Entwicklung der Gemeinde beeinflusst zu einem hohen Prozentsatz der
1. Bürgermeister mit seinen Initiativen.
Einige Beispiele wichtiger Anträge, die wir in letzter Zeit stellten:
- Abschaffung des Büchergeldes,
- Anbau von Krippen an beiden Kinderbetreuungseinrichtungen
in Altenplos und Heinersreuth,
- Teilnahme der Gemeinde Heinersreuth am Konjunkturprogramm II
- Förderung Brückensanierung Unterwaiz durch die Oberfrankenstiftung 
Ihre SPD-Gemeinderatsfraktion


Eigentlich könnten wir uns diese Rede fast schenken, denn wenn
man die Seiten des Gesamtwerkes 2004 so durchblättert, wird man erkennen,
dass die Nullen einen überwiegenden Raum im Vermögenshaushalt
einnehmen. Nullen an Stellen, an denen in den letzten Jahren noch Zahlen
standen.
Das bedeutet, dass die Gemeinde trotz größter Sparanstrengungen
kaum mehr handeln und investieren, sondern nur noch die unvermeidlichen
Reparaturen durchführen kann.
Trotz aller Maßnahmen gelingt es nicht einen ausgeglichenen Haushalt
vorzulegen,
Dennoch gelingt es die Tilgung höher zu halten, als die Kreditaufnahme
und somit die Gesamtschulden zu reduzieren. Das schlägt auch in geringerer
Zinsbelastung und niedrigerer pro kopf Verschuldung zu Buche.
Unsere Gemeinde hält den Service für die Bürgerinnen
und Bürger aufrecht und das mit geringerem Personalbestand. Sie reduzierte
die Öffnungszeiten des Rotmain Bürgerservices um Lohnkosten zu
sparen und erweitert die Rathausöffnungszeiten auf 30 Stunden pro
Woche. Die, durch die Umorganisation der Öffnungszeiten entstandenen
zeitlichen Mehrbelastungen gehen ausschließlich zu Lasten des Rathauspersonals.
Trotz der schlechten Rahmenbedingungen gelingt es, für die kleinsten
der Gesellschaft, unsere Kinder, unsere Zukunft entsprechende Mittel bereit
zu stellen und ihre notwendige Förderung zu finanzieren.
Wir sparen nicht bei den Schwächsten, wie die bayerische Staatsregierung,
die Trachten finanzieren aber die Ferienbetreuung geistig behinderter Kinder
reduzieren will!
Die SPD Fraktion nimmt mit Freude zur Kenntnis, dass nicht auch noch
bei den Vereinen gekürzt werden muss, denn alle Vereine leisten einen
Beitrag zum Gemeinwohl aller Bürger, den wir als unschätzbaren
Wert ansehen.
Eine der bedeutendsten Pflichtaufgaben der Gemeinde ist der Feuer- und
Katastrophenschutz.
Wir bedauern, dass das neue Feuerwehrauto nur mit einer Verpflichtungsermächtigung
im Haushalt erscheint und hoffen auf baldiges grünes Licht vom Freistaat.
Weiterhin freuen wir uns, dass die Problematik der Kompostieranlage
nach vielen Jahren mit der heutigen Auftragsvergabe endlich bereinigt werden
kann.
Eine gut funktionierende Gemeinde erkennt man an einem hohen ehrenamtlichen
Bürgerengagement, denn die Bürger drücken damit aus, dass
sie sich in ihrer Gemeinde wohl fühlen uns sie lebenswert erhalten
wollen.
Wir unterstützen weitere Planungen des Bürgermeisters zur
Nutzung der Sonnenenergie in Form einer weiteren Fotovoltaikanlage, denn
zukunftsträchtige Ideen und innovative Entwicklungen waren schon immer
ein wichtiges Ziel der SPD Politik in unserer Gemeinde.
Zum Schluss möchten wir uns noch beim Kämmerer Roland Dörfler
und beim 1. BM für die hervorragende Erstellung des Haushaltes bedanken.
Die SPD Fraktion stimmt dem Haushalt 2004 zu.
Statement der SPD Fraktion zur Situation der Schule
in Altenplos
Nun ist das Unvermeidliche eingetreten, schneller als wir es erwartet
oder befürchtet haben, das Schulhaus Altenplos ist eines der ersten
Opfer der Schulreform im Landkreis Bayreuth.
Nach und nach verschwindet eine uns liebgewordene öffentliche Einrichtung
nach der anderen aus unserem Ort:
Was wird wohl als nächstes kommen?
Schuld an dieser Misere ist die Schulreform der CSU mit der Einführung
der 6-stufigen Realschule.
Was wird nun aus der Turnhalle und den Vereinen?
Wir werden uns um eine Lösung bemühen, die aber bei der momentanen
Finanzlage nicht einfach wird.
Aber vielleicht wird uns ja, die von der CSU getragene bayerische Staatsregierung,
eine neue Halle finanzieren und die Abbruchkosten übernehmen?
So bleibt uns für heute nur noch die traurige Aufgabe der Schließung
mit all ihren Folgen zuzustimmen, denn die Schülerzahlen haben sich
so dramatisch negativ entwickelt, dass es neben dem Wegfall von 5/6 auch
nur noch eine 3. Klasse geben wird.
Elisabeth Linhardt, Fraktionsvorsitzende
Statement der SPD Fraktion zum Flächennutzungsplan
Wir haben heute die Aufgabe über einen neuen Flächennutzungsplan
zu beschließen. Eine große Verantwortung – wenn man weiß,
dass der letzte Plan dieser Art 22 Jahre alt ist.
Welchen Weitblick unsere damaligen SPD Kommunalpolitiker hatten, die
sich immer für den Erhalt unserer Dörfer und ihrer umliegenden
Natur und maßvolles Wachstum stark gemacht haben, kann man erst jetzt
ermessen.
In anderen Gebieten wurden Flussauen und Hänge bebaut und um jeden
Preis auf Wachstum gesetzt. Die Naturkatastrophen der letzten Zeit machen
diese Fehler nur zu deutlich (Überschwemmungen, Hangabrutsche usw.).
Unsere Gemeindevertreter unter Führung der SPD haben in der Vergangenheit
stets bewiesen, dass sie nicht um jeden Preis alles zupflastern wollten.
Sie sind stets verantwortlich mit den Lebensgrundlagen in unserer Heimat
umgegangen, was unsere Mainaue, die fast vollständig in der ursprünglichen
Form erhalten ist, beweist.
Ihnen und ihrem Weitblick gilt heute an diesem Tag mein besonderer
Dank.
An dieser Vorgehensweise wollen auch wir als SPD Fraktion festhalten,
weil sie sich als richtig erwiesen hat.
Nicht unerwähnt lassen möchte ich auch die Schwierigkeiten
bei der Bebauung des Ängerleins, die sich erst nachträglich herausgestellt
haben. Dieses nicht optimale Gelände wurde ohne Beteiligung einer
SPD Fraktion im Gemeinderat zum Baugebiet erhoben.
Aber nun zurück zu unserer Aufgabe:
Da unsere Gemeinde über eine schwierige topographische Lage verfügt,
gibt es nur noch wenige Flächen, die uns geeignet erscheinen.
Das wären Flächen an der:
- Dr.-Hans Friedel-Str.
Falls es je zu einer Verlegung der Bundesstraße kommen sollte,
und dann Wohnbebauung möglich wäre, schlagen wir vor:
Weitere Möglichkeiten wären nach unserer Meinung:
- im Anschluss an den Bühlring eine Doppelreihe
Cottenbach möchten wir aber gesondert betrachten. Wir halten
dieses Gebiet für möglich, sind uns aber durchaus bewusst, dass
es einen Ort wie Cottenbach grundlegend verändern würde. Deshalb
wären wir bereit auf dieses Gebiet zu verzichten, wenn die anderen
Fraktionen dies ebenso bewerten.
In Unterwaiz und Weikenreuth sehen wir keine Erweiterungsmöglichkeiten,
weil der Landschaftsplan unter Berücksichtigung des Kleinklimas und
Biotopflächen dagegen stehen.
Auch in Unterkonnersreuth sehen wir im Außenbereich keine Erweiterung
vor, da nur Streuobstwiesen und extensiv genutzte landwirtschaftliche Flächen,
wie im Landschaftsplan festgelegt, eine Bebauung als nicht geeignet erscheinen
lassen.
Wir beziehen uns mit unseren Vorschlägen voll und ganz auf den
Landschaftsplan, der uns als wichtige Grundlage dient.
Mit der Einbeziehung der Flächen in einen Flächennutzungsplan
zeigen wir den politischen Willen für einen späteren Bebauungsplan,
der aber nach unserer Meinung nicht zwangsläufig entstehen muss, wenn
äußere Faktoren dagegen stehen.
Eine Zersiedelung der Landschaft wollen wir auf jeden Fall verhindern.
Elisabeth Linhardt, Fraktionsvorsitzende
Ausblick in die neue Amtsperiode der SPD Fraktion
Auch in dieser Amtsperiode stehen wieder wichtige Aufgaben an, die es
anzupacken heißt.
Weiterhin wollen wir Maßnahmen zur Entlastung unserer Bürger
an der Bundesstraße fordern und alle Möglichkeiten für
kurz- und langfristige Verbesserungen vorantreiben.
In allen wichtigen Entscheidungen zum Wohle unserer Gemeinde und ihrer
Bürger erhoffen wir uns, wie auch in den vergangenen Jahren bereits
gelungen, eine einvernehmliche und konstruktive Zusammenarbeit mit den
beiden Fraktion von CSU und FWG und wenn nötig, um bei Fachbehörden
etwas erreichen zu können, auch einstimmige Beschlüsse.
Wir freuen uns auf ein gutes Miteinander über Parteigrenzen hinweg
zum Wohle unserer Bürger.
Elisabeth Linhardt, Fraktionsvorsitzende
Vorschlag der SPD für das Amt des zweiten Bürgermeisters
in der Amtsperiode 2002 bis 2008
Der erste Bürgermeister wurde vom Wähler direkt gewählt.
Der zweite Bürgermeister wird aus den Reihen der Gemeinderäte
bestimmt. Dieses Amt steht nach unsere Ansicht der stärksten Fraktion
zu, denn der Wählerwille unserer Bürger sollte Vorrang haben.
Die meisten Gesamtstimmen aller Fraktionen erhielt die SPD.
Auch bei anderen Parteien ist es demokratische Gepflogenheit, dass die
stärkste Fraktion den Stellvertreter stellt, im Kreistag war das noch
nie anders!
Weiterhin sind wir der Meinung, dass der 2. Bürgermeister aus der
zweitgrößten Ortschaft der Gemeinde mit 36 % Bevölkerungsanteil
nämlich aus Altenplos kommen sollte. In den letzten 2 Amtsperioden
waren Unterwaiz und Cottenbach bevorzugt.
Außerdem stände es unserer modernen fortschrittlichen Gemeinde
sehr gut zu Gesichte, wenn eine Frau, die mehr als 10 Jahre Erfahrung als
GRin hat und als die erste Frau aus Altenplos in dieses Gremium einzog,
das Amt des zweiten Bürgermeisters bekleiden würde.
Deshalb schlagen wir, als stärkte Fraktion mit den meisten Wählerstimmen
eine Frau aus Altenplos, nämlich Ingrid Kohler für das Amt
des zweiten Bürgermeisters vor.
Sie genießt großes Ansehen in vielen Vereinen und bei einer
großen Wählerschar, was ihr gutes Ergebnis bei der Gemeinderatswahl
unterstreicht.
Wir würden uns freuen, wenn unser Vorschlag auch bei dem einen
oder anderen GR der anderen Fraktion Zustimmung finden könnte.
Elisabeth Linhardt, Fraktionsvorsitzende
Verkehrsbelastung der Anwohner durch die Bundesstraße
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denn viele Kosten, auf die die Gemeinde keinen Einfluss hat,
· wie Solidarumlage,
· Kreisumlage, die noch einmal erhöht wurde, weil
die Zahlen von 2002 gar nicht so schlecht waren,
· und Schulbusbeförderungskosten, die etwa zur Hälfte
an der Gemeinde hängen bleiben,
können nicht abgewälzt werden.
So bleibt z.B. für Straßenausbaumaßnahmen 2004 nur
ein Betrag von 51.000 € übrig.
Damit kann nur geflickt, nicht aber erneuert werden und einige Straßen
wie z.B. der Kirchweg schreien schon seit Jahren nach Erneuerung.
Wenn die finanzielle Situation für die Gemeinden nicht bald besser
wird, wird es so weit kommen, dass man Straßen sperren muss, weil
die Löcher nicht mehr geschlossen werden können.
Aber die SPD ist sicher, dass unser hervorragendes und hoch motiviertes
Personal auch unter erschwerten Bedingungen wie gewohnt einen Top Kundendienst
bieten wird.
Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle auch im Namen unserer
Bürger ganz herzlich.
Wir stellen hierzu im Haushalt
· für die Schulen 264.450 €
· und für die Kinderbetreuungseinrichtungen in der Gemeinde
207.500 € zur Verfügung,
also insgesamt fast eine Halbe Million Euro bereit, das ist ca.1/9
des Gesamthaushaltes.
Auch hier gelingt es die Einsatzbereitschaft aller vier Wehren aufrecht
zu erhalten, was auch durch die Zehn-Minuten-Frist am Einsatzort unbedingt
erforderlich ist. Laut dem Zeitungsinterview mit Kreisbrandrat Ludwig Lauterbach
wird eine flächendeckende Gefahrenabwehr nur durch die Stärkung
der einzelnen Ortswehren erreicht. Das unterstützen wir uneingeschränkt.
Das geschieht in unserer Gemeinde, denn die Bürger beteiligen
sich in unendlich vielen Bereichen.
Mit Freude möchte ich an dieser Stelle in Zeiten knapper Kassen
erwähnen, dass die Bürger und Gewerbetreibenden durch ihre Spendenbereitschaft
beim Gemeindefahrzeug,
beim Gemeindeabend, der ohne eine Euro von Steuergelder ausgestaltet
werden konnte,
beim Denkmal und der Errichtung der Boulebahn Zeichen setzen.
Dafür danken wir ganz herzlich.
Mein Dank gilt auch den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses
für die konstruktive Zusammenarbeit.
Es wird, wenn nicht noch ein Wunder geschieht, zum Ende dieses Schuljahres
geschlossen.
- die Raiffeisenbank
- die Telefonzelle in Unterwaiz
- die Sparkasse
- die Schule
Sie:
- kostet Millionen mit Erweiterungsbauten an Realschulen.
- erhöht den Leistungsdruck auf die Kinder in der 3. und 4. Klasse
(ca. 1/3 der Kinder haben Nachhilfe)
- und überlässt den Gemeinden die Probleme mit nicht mehr
benötigten Gebäuden.
Allerdings hege ich da große Zweifel.
Sie wird diese Probleme und die Finanzierung weitgehend den Gemeinden
überlassen.
Die SPD hat sich immer für den Erhalt der Schule in Altenplos
eingesetzt,
hat sich vor 3 Jahren stark engagiert, um die Schulreform zu verhindern,
um ihren Bürgern die Schule und die Sporthalle zu erhalten.
Leider wie man jetzt erkennen kann, ohne Erfolg.
Die SPD Fraktion ist immer für den Erhalt der Schule eingetreten,
sieht aber zur Zeit keine Möglichkeit nach Lage der Fakten die Schließung
zu verhindern.
So plädieren wir dafür, alle noch nicht bebauten Flächen,
die bereits jetzt im Flächennutzungsplan enthalten sind, darin zu
belassen.
- Am Wald in Altenplos
- Denzenlohstr. (gegenüber Reitstall)
- Hügel oberhalb von Henning
- Kulmbacher Str. sogar erweitert bis zum Lerchenfeld.
- und das Gelände in Cottenbach.
Zu den Wichtigsten zählen nach momentaner Einschätzung die
Entscheidung über das Schulhaus in Altenplos, das nach Renovierung
schreit und die Verkehrproblematik auf der B 85.
Die jetzige Schulpolitik erschwert uns den Erhalt der Teilhauptschule
I und erst die nächsten Jahre werden zeigen, ob eine Ganztagsbetreuung
oder weitere politische Ideen als Reaktion auf die Pisa Studie den Raumbedarf
erhöhen und eine Renovierung als förderungswürdig erachten.

SPD-Verkehrsexpertin Heide Mattischeck - verkehrspolitische Sprecherin
der SPD-Bundestagsfraktion - machte sich zusammen mit MdB Anette Kramme,
1. Bürgermeister Hans Dötsch und Gemeinderäten ein Bild
von der Verkehrssituation auf der B 85 in der Gemeinde Heinersreuth.
Um die Bevölkerung mittelfristig zu entlasten soll versucht werden
einen Teil der täglich 16 000 bis 18 000 Fahrzeuge auf die A 70 und
A 9 zu verlagern. Eine Umfahrung ist voraussichtlich in den nächsten
zehn Jahren nicht realisierbar.
Der Nordbayerische Kurier berichtete in seiner Ausgabe vom 12.07.01
ausführlich über den Gemeindebesuch.
Lt. Nordbayerischer Kurier vom 21.11.02: "Kramme beim Thema B 85
weiter am Ball"
MdB Anette Kramme begründet in einem Schreiben an die künftige
Beauftragte für den Bundesverkehrswegeplan, Heidi Wrigth, die Notwendigkeit
einer Ortsumfahrung. Der Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplanes wird
voraussichtlich Anfang 2003 dem Bundeskabinett zugeleitet.
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